Sport

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Heutzutage treiben immer weniger Menschen Sport. Die Statistiken sind hier sehr beunruhigend. Die Ursache dafür ist vor allem das stressige Berufsleben. Die übrige Freizeit wird anstatt für Sport lieber für Familie oder Freunde verwendet.

Sport hat einen enorm wichtigen Einfluss auf unsere Gesundheit und ist ein integrales Teil eines gesunden Lebensstils. Mit Sport wird hier nicht ein kleiner Spaziergang um den Block gemeint, sondern mindestens 60 Minuten einer mäßigen körperlichen Anstrengung – idealerweise drei bis viermal in der Woche.

Ist Sport wirklich gesund?

In einer allgemeinen Überzeugung gilt Sport als gesund und es ist auch zutreffend – vorausgesetzt, dass er richtig betrieben wird. Das regelmäßige Sporttreiben führt u.a. zur Stärkung des Immunsystems und Ausschüttung von Endorphinen. Das regelmäßige Training hält das Herz-Kreislauf-System in einem guten Zustand und kann einer Vielzahl von diversen Krankheiten vorbeugen.

Eine zu starke körperliche Belastung, kann sich aber auch sehr negativ auf den Körper auswirken. Diesbezüglich ist es sehr wichtig mit dem Sport nicht zu übertreiben. Einer der negativen Folgen einer körperlichen ist der Muskelkater. Es können aber auch weit schlimmere Nachteile auftreten – z.B. verschiedene Sportverletzungen, solche wie Meniskusschäden, Kreuzbandrisse oder Bänderdehnungen. Das Sporttreiben kann sich auch als ungesund erweisen, wenn der Körper nach einer körperlichen Belastung nicht genügend Zeit zum Regenerieren bekommt.

Damit dar regelmäßige Sport neben einer ausgewogenen Diät zu einem zusätzlichen Vorteil bei einem gesunden Lebensstil wird, sollte Sie sich nach längeren Sportpausen gründlich von Ihrem Hausarzt untersuchen lassen, bevor Sie sich erneut in eine Trainingsroutine stürzen. Dank einer gründlichen ärztlichen Untersuchung kann Ihr Gesundheitszustand präzise ermittelt werden. Der Arzt kann dadurch Sportarten ausschließen, welche eine Risikogefahr für Ihren Körper darstellen und welche diesbezüglich für Sie nicht in Frage kommen. Im Falle von bestehenden Erkrankungen kann Ihr Hausarzt mit Ihnen zusammen einen effektiven und  sinnvollen Trainingsplan erarbeiten, der optimal für Ihre Bedürfnisse gestaltet werden kann.

Regelmäßiger Sport ist sehr gesund fürs Herz

Das regelmäßige Ausdauertraining führt zur Stärkung der Herzmuskulatur. Mit anderen Worten – das Herz kann dadurch noch ökonomischer arbeiten. Dank einer gestärkten Muskulatur kann das Herz nämlich bei jedem Schlag mehr Blut in den Körper pumpen und muss somit seltener schlagen. Auf diese Wiese wird das Herz geschont und es verbessert sich auch die Durchblutung des Herzmuskels in den Pausen zwischen den einzelnen Schlägen.

Die regelmäßige Bewegung hat auch einen positiven Einfluss auf die Elastizität der Blutgefäße – der Widerstand in den Gefäßen wird verringert und das potentielle Risiko für die Entstehung von Bluthochdruck wird dadurch gesenkt. Sollten Sie bereits unter Bluthochdruck leiden, kann das regelmäßige Training dazu beitragen, dass die erhöhten Werte wieder zu sinken anfangen. In solchen Fällen ist es aber ausschlaggebend, dass Sie vorher einen geeigneten Trainingsplan mit Ihrem Hausarzt konsultieren.

Außer den wissenschaftlich nachgewiesenen Vorteilen für das Herz-Kreislauf-System wirkt sich das regelmäßige Training auch positiv auf den Cholesterinspiegel aus. Dank Sport wird  das ‚schlechte‘ LDL-Cholesterin gesenkt und das ‚gute‘ HDL-Cholesterin erhöht. Durch eine intelligent konzipierte mäßige körperliche Anstrengung in Form von regelmäßigen Trainingseinheiten können Sie der Arteriosklerose und somit auch den Folgeerkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt vorbeugen.

Durch Sport Diabetes vorbeugen

Die sportliche Belastung führt zu einem verstärkten Energieverbrauch – unter anderem auch in Form von Zucker. Dadurch wird der Blutzuckerspiegel gesenkt. Zusätzlich wird auch weniger Insulin benötigt, denn während einer körperlichen Belastung die Glukose durch entsprechende Transportproteine in den Muskelfasern aufgenommen wird. Infolge dieses Prozesses kann also regelmäßiges Sporttreiben effektiv dem Diabetes Mellitus vorbeugen.  

Reguläres körperliches Training kann sich auch im Falle einer bereits vorliegenden Diabetes-Erkrankung als sehr hilfreich erweisen, da der Blutzuckerspiegel bei Diabetikern genauso wie bei gesunden Menschen durch Bewegung gesenkt wird.

Es ist aber sehr wichtig genauso wie bei Bluthochdruck auch bei Diabetes, den Trainingsplan vorher mit Ihrem Arzt abzustimmen um alle möglichen Risiken oder eventuelle Schäden zu vermeiden.

Sport hilft bei Stärkung der Knochen

Durch ein regelmäßiges Training werden unsere Knochen zur Bildung einer neuen Knochensubstanz angeregt. Dies ist enorm wichtig, vor allem für Menschen ab dem 35 bis 40 Lebensjahr, da ab diesem Zeitpunkt die Knochendichte abnimmt und das Osteoporose-Risiko steigt. Diesbezüglich ist ein richtiges sportliches Training umso wichtiger um dem Verlust von Knochensubstanz vorzubeugen.

Der Reiz für die Bildung der Knochensubstanz kann aber nicht zu sanft sein, da vermutlich durch Schwimmen oder Fahrradfahren selbst noch keine positive Wirkung für die Knochen erzielt werden kann. Die geeigneten Sportarten sind u.a. Krafttraining, Joggen, Walken und Wandern.

Abnehmen durch regelmäßigen Sport

Die regelmäßige sportliche Bewegung hat einen positiven Einfluss auf unser Körpergewicht und das in zweierlei Hinsicht. Als erstes werden beim Sporttreiben jede Menge Kalorien verbrannt. Die Tatsache wie viele Kalorien genau verbrannt werden, ist von diversen Faktoren abhängig. Hier sind neben der Sportart unter anderem auch das Körpergewicht sowie die Dauer und die Intensität des Trainings von Bedeutung.

Die regelmäßige Bewegung fördert auch den Grundumsatz. Dieser bestimmt, wie viel Energie der Körper auch in Ruhezustand verbrauchen soll. Je muskulöser der Körper, umso höher ist auch der Grundumsatz. Bei einem gut trainierten Menschen wird in einem Ruhezustand mehr Energie verbraucht als bei einer untrainierten Person. Deswegen bei Abnehmen sollte man sich nicht nur auf dem Ausdauertraining konzentrieren sondern auch ein regelmäßiges gezieltes Krafttraining zum Muskelaufbau durchführen.

Sport hilft bei Bekämpfung von Bauchfett

Das regelmäßige sportliche Training führt zur Reduzierung des Körpergewichts und dadurch auch zur Minimierung des gefährlichen Bauchfetts (Viszeralfett). Diese Art vom Fett befindet sich tief in der Bauchhöhle und umhüllt dort die inneren Organe. Umso gefährlicher ist es, weil es eine ideale Brutstätte für verschiedene entzündungsfördernde Botenstoffe darstellt. Diese Botenstoffe können dann von der Bauchhöhle aus im ganzen Körper verteilt werden und auf Dauer zur Erhöhung des Risikos für Gefäßerkrankungen oder Diabetes führen.

Solche Sportarten wie Joggen, Walken, Schwimmen oder Fahrradfahren, die vor allem auf die Verbesserung der Ausdauer orientiert sind, helfen das Bauchfett zu reduzieren. Es ist wichtig zu erwähnen, dass im Falle vom solchen Ausdauertraining, die Bewegung mindestens eine halbe Stunde oder besser noch etwas länger dauern soll, denn erst dann kommt die Fettverbrennung erst so richtig in Schwung.

Seelisches Wohlbefinden durch Sport steigern

Der Sport hat nicht nur eine positive Auswirkung auf unseren Körper. Beim Betrachten physiologischer Parameter wie z.B. der Herz-Kreislauf-Funktion fallen Sporttreibende deutlich jünger als Gleichaltrige aus, die keinen Sport treiben. Sportliche Personen fühlen sich auch dank einem regelmäßigen Training geistig viel besser. Das regelmäßige Sporttreiben steigert das positive seelische Wohlbefinden.

Sport führt zu einer besseren Durchblutung und dadurch fördert er die geistige Leistungsfähigkeit. Ist unser Gehirn besser durchblutet, wird es mit mehr Nährstoffen und mehr Sauerstoff versorgt und somit kann es effizienter funktionieren. Es wurden Theorien aufgestellt, die besagen, dass regelmäßiges sportliches Training auch unser Gehirn verjüngen kann. Welche genauen positiven Auswirkungen die regelmäßige Bewegung auf unser Gehirn hat, muss noch erforscht werden.